Stellenanzeige geschrieben, niemand bewirbt sich? Vielleicht empfiehlt die KI sie nicht.
Sie haben die Stelle sauber ausgeschrieben, das Gehalt ist marktgerecht, die Aufgaben sind klar — und trotzdem bleiben die Bewerbungen aus. Bevor Sie an der Anzeige selbst zweifeln, lohnt eine Frage, die kaum jemand stellt: Wird Ihre Stelle von der KI überhaupt empfohlen, wenn Kandidaten danach fragen?
Wo Kandidaten heute nach Stellen suchen
Die Suche nach einer passenden Stelle beginnt zunehmend nicht auf einer Jobbörse, sondern in einem Chatfenster. „Welche Unternehmen suchen gerade Data Engineers in München und gelten als gute Arbeitgeber?“ — auf solche Fragen liefern ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini konkrete Vorschläge, oft mit Firmennamen und passenden Rollen.
Das verändert die Logik einer Stellenanzeige. Sie konkurriert nicht mehr nur um einen guten Listenplatz auf der Jobbörse. Sie konkurriert darum, ob eine KI sie als Empfehlung überhaupt aufgreift. Schätzungen zufolge nutzen rund 75 % der Kandidaten KI-Assistenten irgendwann im Suchprozess — und in einer typischen Antwort werden nur drei bis fünf Optionen genannt.
Warum eine gute Anzeige trotzdem unsichtbar bleiben kann
Eine Stellenanzeige kann inhaltlich exzellent und trotzdem für die KI schwer greifbar sein. Drei häufige Gründe:
Die Stelle ist nicht eindeutig zuzuordnen. Kreative Jobtitel wie „Growth Ninja“ oder „Happiness Manager“ lesen sich charmant, aber ein Modell kann sie schlecht einer Suchanfrage wie „Marketing-Stelle“ zuordnen. Wer gefunden werden will, sollte so heißen, wie gesucht wird.
Der Kontext fehlt. Eine KI empfiehlt eine Stelle eher, wenn sie sie einem klaren Arbeitgeberbild zuordnen kann — Branche, Standort, Schwerpunkt. Steht die Anzeige isoliert da, ohne dass das Unternehmen dahinter greifbar ist, fehlt die Grundlage für eine Empfehlung.
Das Arbeitgeberbild trägt nicht. Selbst eine perfekt formulierte Stelle wird seltener empfohlen, wenn das Unternehmen in den relevanten Quellen kaum sichtbar oder schwach bewertet ist. Stellen-Sichtbarkeit und Arbeitgeber-Sichtbarkeit hängen zusammen.
Stellen-Sichtbarkeit ist messbar
Das Gute daran: Ob Ihre offenen Stellen in KI-Antworten auftauchen, ist keine Blackbox. Man kann es prüfen — indem man die Fragen stellt, die echte Kandidaten stellen würden, und nachsieht, ob die eigene Stelle vorkommt, an welcher Position, neben welchen Wettbewerbern.
Genau das macht draft. draft misst nicht nur, wie Sie als Arbeitgeber insgesamt in KI-Modellen erscheinen, sondern auch, ob Ihre konkreten offenen Stellen empfohlen werden — und zeigt, woran es liegt, wenn nicht. Bevor Sie die nächste Anzeige umschreiben, lohnt der Blick darauf, ob die KI sie überhaupt sieht.
Sehen Sie, wie KI Ihren Arbeitgeber heute darstellt.
draft analysiert Ihre Sichtbarkeit in ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini — und zeigt, wo Sie gegenüber Ihren Wettbewerbern stehen.
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